Sonntag, 28. Oktober 2018

Buchvorstellung: Als meine Seele dunkler wurde - Merle Leonhardt

*Beitrag enthält Werbung - kein PR-Sample, kein Sponsoring
Hallo liebe Menschen,
heute mag ich euch wieder ein Buch namens "Als meine Seele dunkler wurde*" vorstellen, das von einer DER Volkskrankheiten handelt, nämlich: Depressionen. Ich lese solche realen Lebensgeschichten am liebsten, zumal wir alle mit Sicherheit mindestens eine Person in unserem näherem Umfeld kennen, die an Depressionen erkrankt ist. Allein aus diesem Grund lohnt es sich, solche Bücher zu lesen, um solchen Erkrankungen mehr Verständnis entgegen zu bringen.


Aber zurück zum Buch. Die Autorin Merle Leonhardt beschreibt hier ihre eigene Geschichte, die Geschichte ihrer Depression. Das Buch benannte sie ganz passend mit dem Titel: "Als meine Seele dunkler wurde - Geschichte einer Depression". Cover und Titel passen einfach hevorragend zum Inhalt. Generell finde ich das Cover hübsch gemacht. Das Buch hat 224 Seiten und aufgrund seiner Größe ist es perfekt für unterwegs geeignet.


Hier könnt ihr einen Blick in das Inhaltsverzeichnis gewinnen, was jedoch im jetzigen Moment nicht so viel Aufschluss bietet - finde ich zumindest. :)


○○○ Zum Inhalt ○○○

Im Titel wird ja bereits klar benannt, dass es sich um die "Geschichte einer Depression" handelt. Es wird die reale Lebensgeschichte von Merle Leonhardt dargestellt. Sie selbst studiert Psychologie und glaubt nicht daran, dass sie selbst einmal psychisch krank wird. Doch die Depression macht eben vor niemandem Halt - ganz egal, welches Alter, welches Geschlecht und welchen "Status" jemand hat.
 

Merle ist Mitte zwanzig und erzählt, wie die Depression bei ihr began, von ihren Umzügen in verschiedene Städte und von dem Wechsel ihrer Therapeuten. Zudem durchlief sie einige Rehabilitationsmaßnahmen, von denen sie ebenfalls berichtete. Es werden viele fachliche Apsekte aufgezeigt. Und natürlich wird ganz klar vermittelt, wie es einem Menschen, welcher an Depressionen erkrankt ist, ergeht. Denn meist ist es nicht nur die Depression, an der ein Mensch erkrankt. Merle hatte zudem mit Angstzuständen und Paniattacken zu kämpfen.


○○○ Meine Meinung ○○○

Hierbei handelt es sich um eine Lebensgeschichte, somit ist es mir nicht möglich, eine Bewertung des Buches vorzunehmen. Was ich jedoch mitteilen kann, ist, dass ich das Buch sehr hilfreich finde. Natürlich ist es kein spannender Roman, keine spannende Story. Aber das Buch deckt die Erkrankung auf. Wie bereits erwähnt, werden in dem Buch fachliche Aspekte benannt, die ich persönlich sehr interessant finde. Mich interessiert aber auch, was Personen bei einer solchen Erkrankung durchmachen müssen, wie es ihnen im Detail damit ergeht und wie ihr Denken ausgelegt ist. All das konnte ich im Buch erfahren.


Wenn euch solche Lebensgeschichten interessieren - egal, ob aus einem persönlichen oder fachlichen Aspekt heraus - rate ich euch, dieses Buch zu lesen. Es ist verständlich geschrieben und lässt sich relativ flüssig lesen. Wie gesagt, ich möchte dieses Buch nicht bewerten, da es sich um eine reale Geschichte handelt. Ihr werdet die Welt eines depressiven Menschen jedenfalls besser verstehen können.


Ein paar wenige Gedanken...

Ich bin der Meinung, dass wir psychische Erkrankungen ernst nehmen sollten. Viel zu oft bekomme ich zu hören: "das wird schon wieder" oder "da muss sich die Person eben mal zusammreißen". Aber so ist das nicht. Hierbei handelt es sich um eine Erkrankung, aus deren Schlinge sich die betreffenden Personen nicht einfach mal so herauswinden können. Sie brauchen Hilfe - und zwar professionelle Hilfe. Viele Erkrankte scheuen sich jedoch davor, professionelle Hilfe anzunehmen. Also sollte es unsere Aufgabe sein, sie zu begleiten, sie zu motivieren. Denn nur dann können die erkrankten Menschen wieder Licht am Ende eines Tunnels sehen.


Kommentare:

  1. Das Buch klingt so toll, auch ich Liebe Biographien und wahre Geschichten aus dem Leben der Menschen. :)

    Alles Liebe www.bohemianloverbabe.blogspot.de

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    1. Das freut mich, dann wäre das Buch sicher das Richtige für dich. :)

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  2. Das hört sich nach einem sehr interessanten Buch an - Depressionen sollten kein Tabuthema mehr sein! Dieses Buch werde ich mir mal merken :)

    Liebe Grüße
    Jimena von littlethingcalledlove.de

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  3. Herzlichen Dank für Deine tolle Buch Vorstellung!

    Habe alles sehr gerne gelesen und das Buch kommt auf meine Wish-List!

    Hab einen schönen Mittwoch!

    xoxo
    Jacqueline

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    1. Das freut mich! Es ist ein so wichtiges Thema, dem wir uns alle annehmen sollten. :)

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  4. Hallo!
    Da kann ich dir nur voll und ganz zustimmen! Ich finde es auch wichtig, solche Erkrankungen ernst zu nehmen und nicht mit Sprüchen abzutun. Der Leidensdruck von Betroffenen ist ja eh schon hoch bzw oftmals auch die Schuld- und/ oder Schamgefühle, nicht "gesund und unbeschwert" sein zu können.
    Ins Gehirn kann man halt nicht so reinschauen, wie man es einem kranken Bein vielleicht ansehen würde... Dabei stecken oftmals Traumata dahinter, die tatsächlich auch das Gehirn (neurologisch und biochemisch bzw biophysikalisch, da sind Peter Levines Bücher auch super zu!) verändert haben, und nicht einfach nur mit einem "guten Willen" schnell rückgängig gemacht werden können, nur ist das vielen leider gar nicht so bewusst.

    Das Buch kenne ich nicht, aber ich lese auch immer wieder und gerne Bücher zu und über verschiedenste psychologische Themen sowie Erkrankungen. Sicher auch, weil mir die Themen auch nicht ganz fremd sind...
    Ich hoffe, dir gehts gut!
    Liebe Grüße, Kathrin

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    1. Liebe Kathrin,
      herzlichen Dank für dein tolles Kommentar und die ehrlichen Worte. Es ist so wahr, was du schreibst. Natürlich ist eine psychische Erkrankung nicht so offensichtlich, wie ein gebrochenes Bein. Deswegen gilt es für uns alle, genauer hinzuschauen und zu wissen, wo es Hilfe gibt. :)

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  5. Ich lese solche Bücher sehr gern, weil ich es höchst interessant finde, wie manche Menschen sich in besonderen Situationen fühlen bzw. verhalten. LG Romy

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    1. Ja, so geht es mir auch und ich somit ist es mir auch einfacher, mich in andere Menschen hineinzuversetzen. :)

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  6. Wow, ein richtiges interessantes Buch, wie ich finde. Deine Rezension ist dir auch wirklich gelungen. Bin der gleichen Meinung, dass man psychische Krankheiten auch viel ernster nehmen und bei Gelegenheit dieser Person auch unbedingt helfen sollte.

    Liebe Grüße, Berna

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    1. Danke, das freut mich zu lesen. Ich finde das Buch wirklich sehr, sehr empfehlenswert. :)

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